(In-) Visibility

Was sichtbar ist, scheint greifbar und verständlich zu sein. Doch vieles, was unsere Welt prägt, bleibt unsichtbar – verborgen in Daten, Körpern, gesellschaftlichen Strukturen oder historischen Überlieferungen. Sichtbarkeit ist daher keine bloße Eigenschaft der Dinge, sondern das Ergebnis von Perspektiven, Methoden und Machtverhältnissen. Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft entwickeln immer neue Verfahren, um Unsichtbares sichtbar zu machen – und zugleich entstehen neue Formen des Verbergens.

Im Moment bereiten wir den Call for Papers für unsere neue Ausgabe zum Thema (In-) Visibility vor. Er wird vermutlich Ende 2026 erscheinen. 
Gerne kannst du dir schon einmal Gedanken machen, ob du zu diesem Thema einen Beitrag einreichen möchtest. Oder im Team bei der Herausgabe mitarbeiten willst :)